Arbeitssituationsanalyse (ASitA/ASA)

Die ASitA/ASA eignet sich als Instrument zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen1. Es handelt sich hierbei um einen strukturierten und geplanten Prozess, um die Belastungen am Arbeitsplatz systematisch zu erfassen. In der Praxis hat sich hierfür ein Vorgehen in 7 Schritten bewährt:

  1. Festlegen von Arbeitsbereichen/Tätigkeiten und deren Reihenfolge
  2. Ermittlung der psychischen Belastung der Arbeit
  3. Beurteilung der psychischen Belastung der Arbeit
  4. Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen
  5. Wirksamkeitskontrolle
  6. Aktualisierung und Fortschreibung
  7. Dokumentation

Ein zentraler Prädiktor für den Erfolg von Arbeitssituationsanalysen ist die aktive Einbeziehung und Beiteiligung der Beschäftigten in die Problemanalyse und die Entwicklung geeigneter Maßnahmen2. Darauf wird bei Health at Work Wert gelegt und in der Praxis auch so gelebt.

 

1Kersten, M., Kozak, A., Adler, M., Wohlert, C., Stamer, S., & Gregersen, S. (2022). Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung: Geeignete Analyseinstrumente für das Sozial- und Gesundheitswesen.

2Şahan, C., & Demi̇ral, Y. (2024). O-308 ASSESSING THE EFFECTIVENESS OF WORKER PARTICIPATION IN THE PREVENTION OF WORK-RELATED PSYCHOSOCIAL RISKS. Occupational Medicine. https://doi.org/10.1093/occmed/kqae023.118
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